Kategorie: CD

Romano Schubert Quartett – Points of Return

27 Cover Points of Return

Leben ist das, was passiert, während man andere Pläne macht. „Points of return“ beschreibt Lebenssitutaionen und ihre Stimmungen, die oft zur Umkehr oder zu einem Richtungswechsel geführt haben und Gleichzeitig zu einer Quelle der Inspiration und Kreativität wurden.

„Mach’s“ etwa beschreibt das Ende einer quälenden, von Zweifeln bestimmten Überlegung, eine Entscheidung zu wagen an deren ende die innere Stimme mutig und freudig erregt „Mach’s“ ruft.

Mit „Points of return“ erfülle ich mir den lang ersehnten Wunsch einer eigenen CD mit eigenen Kompositionen, die sich ideal mit den Kompositionen von Stefan Michalke ergänzen, eingespielt mit meiner einfühlsamen Wunschbestezung.

Romano Schubert


Romano Schubert – sax
Stefan Michalke – piano
Wally Böcker – bass
Steffen Thormählen – drums

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MüllerMichalke Musicbook

Ein reines Bookled für das Album war uns zu wenig und so möchten wir mit diesem Buch nicht nur die Texte, sondern auch unsere Noten veröffentlichen – zum Mitlesen, Mitspielen oder Mitsingen…

 

 

Kategorie CD

MüllerMichalke CD

InSight ist nicht nur das Debut-Album des Duos MüllerMichalke, sondern auch der talentierten Sängerin Eva Müller, die mit Stefan Michalke einen erfahrenen Jazzpianisten an Ihrer Seite gefunden hat.

Ihre gemeinsame Musik berührt, macht neugierig und ist authentisch. 

Mit den Klängen von Flügel, Synth, Rhodes und Akkordeon formt Stefan Michalke kammermusikalische filigrane Arrangements, die durch Eva Müllers Texte zu einer lyrisch musikalischen Reise werden.
Jeder Takt erzeugt eine sanfte Welle, jede Melodie formt eine sanfte Brise. Die verträumte Poesie sowie die facettenreiche Stimme von Eva Müller laden ein zum Versinken in andere Sphären – in Welten von Mythen, Naturerlebnissen und zwischenmenschlichen Beziehungen.
Als Gäste auf dem Album sind Nina Leonards an der Violine, Johannes Flamm an der Klarinette und Jeroen Truyen an Drums sowie Beatbox zu hören.

InSight ist ein Album, das in Erinnerung bleibt und den Zuhörer anregt inne zu halten und zu genießen.

Reinhören?

 

Michalke 06 „Trotz Regen“

Eigenkompositionen in Sextett Besetzung

Stefan Michalke: Piano
Johannes Flamm: Klarinette
Astrid Nägele/Jörg Brinkman: Cello
Uwe Böttcher: Violine
Manni Hilgrs: Bass
Steffen Thormählen: Drums



Gegen Kopfweh hilft bekannt und bewährt ein Aspirin. Was aber tun, wenn einen Wolkenbrüche und gedämpfte Laune plagen? Die Frage drängte sich in diesen grauen, ungemütlich kalten Mai-Tagen zunehmend auf. Und wie vom verregneten Himmel gefallen, stellte sich prompt die Antwort ein – „postwendend“, wenn man so will (weil mein freundlicher Postbote Herr Paas ein Päckchen mit einer höchst amüsanten CD bei mir ablieferte) und das auch gleich mit dem passenden Titel: „trotz regen“. CD einlegen, hören und sogleich besser fühlen war eins.
„michalke 06“ (klingt ein wenig wie Schalke 04) macht einfach Spaß. Der Kölner Pianist, Komponist und Arrangeur  Stefan Michalke hat für sein jüngstes Album 13 Stücke geschrieben und mit einem gut gelaunten Ensemble (Jazzquartett + Cello + Geige + Gäste) so treffsicher eingespielt, daß es vom stillen Prolog (gewidmet der Jazz-Sängerin Sabine Kühlich) bis zum Epilog für den Schlagzeuger Steffen Thormählen ein einziges Vergnügen ist. In „vaalser walzer“ läßt  Michalke Manni Hilgers beschwingt mit seinem Kontrabaß tanzen, orientalische Elemente fließen neben Latin-Versatzstücken in „die wüste lebt“ ein, in dem abermals Hilgers brilliert, neben Johannes Flamm an der Klarinette. Im folgenden Titelstück „trotz regen“ meldet sich erstmals leise der Tango zu Wort, der dann explizit vom Charakter, jedoch raffiniert „verwalzert“ und mit dem gefühlvollen Akkordeonisten Manfred Leuchter als Galionsfigur in „invierno“ verführerisch durch die Gehörgänge rieselt. 
Die überwiegend fröhliche Stimmung des Albums in „amistad“, dem Tango „ledro“ oder „schneewittchen“, sowie die Brillanz des sonnendurchfluteten „dreierlei“, bei dem Manfred Leuchter (von dem möchte man viel mehr hören!) sich mit seinem Akkordeon federleicht in die Gefilde eines Art van Damme oder Jean Thielemans spielt, bleiben der rote Faden. „trotz regen“ überzeugt, durchweg geprägt von Stefan Michalkes  feinem, allen Tempi und Genres gerechten intelligenten Spiel. Bestechend der Ideenreichtum der Kompositionen und die Zusammensetzung des Ensembles, bei der sich neben Astrid Naegele am Cello auch der Geiger Uwe Böttcher hervortut – sein Part in dem Grapelli-gefärbten „schneewittchen“ macht auch auf mehr von ihm neugierig. 
Frank Becker

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